Erst prüfen, dann bauen – die Wärmepumpe muss zu Ihrem Haus passen.
Eine Wärmepumpe ist keine Kiste, die man einfach hinstellt: Sie funktioniert dann gut, wenn Heizflächen, Vorlauftemperatur und Aufstellort zusammenspielen. Genau das prüfen wir vor Ort – und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine andere Lösung besser zu Ihrem Gebäude passt.
4,8 ★ 38 Google-BewertungenVon der ehrlichen Prüfung bis zur Wartung.
Wir planen und bauen Luft-Wasser-Wärmepumpen für Ein- und Mehrfamilienhäuser – herstellergeschult unter anderem bei Buderus, Viessmann und Dimplex. Im Einsatz sind wir dafür in Wörth am Main, Erlenbach, Klingenberg, Obernburg, Elsenfeld, im gesamten Landkreis Miltenberg und im Raum Aschaffenburg.
- Ehrliche Vorprüfung: Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus? Wir sagen auch Nein – und begründen es.
- Planung statt Faustformel: Heizlast, Heizflächen, Warmwasser und Aufstellort werden einzeln durchgegangen.
- Schallschutz von Anfang an: Der Aufstellort wird nach den Nachbar-Richtwerten gewählt, nicht danach, wo gerade Platz ist.
- Hybrid, wenn es besser passt: Bestehenden Kessel behalten und mit Wärmepumpe kombinieren – oft die vernünftigere Zwischenlösung.
- Einbau, Inbetriebnahme, Wartung: Alles aus einer Hand, mit Einweisung in Ruhe und Kundendienst danach.
Diese fünf Dinge schauen wir uns an.
Ob eine Wärmepumpe bei Ihnen effizient läuft, entscheidet sich vor dem Einbau – am Schreibtisch und im Keller, nicht im Prospekt. Das gehen wir beim Vor-Ort-Termin durch:
1. Wie viel Wärme braucht das Haus?
Die Heizlast ist die Grundlage für die Größe des Geräts. Zu groß gekauft heißt: ständiges Takten, mehr Verschleiß, höhere Stromrechnung.
2. Womit wird die Wärme verteilt?
Fußbodenheizung, große oder kleine Heizkörper – daraus ergibt sich die nötige Vorlauftemperatur. Sie ist der wichtigste Hebel für die Effizienz.
3. Wie warm wird das Wasser gebraucht?
Warmwasser für Dusche und Bad kostet die Wärmepumpe mehr Kraft als das Heizen. Deshalb planen wir Speicher und Betriebsweise gleich mit.
4. Wo darf das Außengerät stehen?
Abstand zum Nachbarn, Schallrichtung, Platz für die Luftführung, Ablauf für das Kondenswasser und ein frostsicheres Fundament – das klären wir vor Ort.
5. Was sagt der Zählerschrank?
Wir prüfen den Stromanschluss und besprechen, ob sich ein separater Wärmepumpen-Tarif mit eigenem Zähler für Sie lohnt.
Und dann: schriftlich
Erst nach dieser Runde bekommen Sie ein Angebot – mit Gerät, Aufstellort, Zubehör und den Arbeiten, die wirklich anfallen.
„Wird mein Altbau damit überhaupt warm?“
Diese Frage hören wir fast täglich – und die Antwort ist häufiger „ja“, als viele denken. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern wie warm das Heizungswasser sein muss, damit die Räume warm werden. Wie Sie das in einer Winterwoche selbst herausfinden, zeigt unser 50-Grad-Selbsttest auf der Heizungs-Seite.
Oft genügt es, einzelne Heizkörper gegen größere zu tauschen, statt das ganze Haus aufzustemmen. Reicht es trotzdem nicht, sagen wir das offen – und zeigen Ihnen die Alternativen, etwa eine Hybridlösung oder moderne Brennwerttechnik. Ein unpassendes Gerät zu verkaufen, hilft niemandem: Am Ende ärgern sich alle über die Stromrechnung.
Der Aufstellort entscheidet über den Frieden.
Die meisten Beschwerden über Wärmepumpen entstehen nicht durch das Gerät, sondern durch seinen Standort. Wir planen ihn deshalb von Anfang an so, dass die Nachbar-Richtwerte eingehalten werden – nachts gelten im allgemeinen Wohngebiet 40 dB(A), im reinen Wohngebiet 35 dB(A), gemessen am Fenster des Nachbarn. Dabei achten wir auf:
- Richtung: Das Gerät bläst nicht auf das Schlafzimmerfenster nebenan – und möglichst nicht in einen schmalen Hof, wo der Schall sich fängt.
- Abstand und Untergrund: Fundament frostsicher und körperschall-entkoppelt, damit nichts über die Hauswand mitschwingt.
- Kondenswasser: Im Winter läuft Tauwasser ab – es braucht einen Ablauf, der nicht zur Rutschbahn auf dem Gehweg wird.
- Nachtabsenkung: Moderne Geräte haben einen leiseren Nachtmodus. Wir richten ihn ein, statt ihn im Menü verstauben zu lassen.
Für eine Luft-Wärmepumpe am Einfamilienhaus ist in der Regel keine Baugenehmigung nötig – Abstands- und Lärmvorgaben gelten trotzdem. Was bei Ihrem Grundstück zu beachten ist, klären wir bei der Planung.
Zuschüsse gibt es – wir rechnen sie für Sie durch.
Für den Umstieg auf eine Wärmepumpe gibt es über die KfW kräftige Zuschüsse; im besten Fall bleibt nur ein Teil der Kosten bei Ihnen. Damit die Zahlen immer aktuell an einer Stelle stehen, haben wir sie auf unserer Heizungs-Seite gebündelt – inklusive der Frage, wer den Antrag wann stellt.
Zur Förder-Übersicht auf der Heizungs-Seite →
Die Förderprüfung gehört bei uns fest zum Angebot – wir denken sie für Ihr Vorhaben von Anfang an mit, statt sie hinterher „auch noch“ zu erledigen.
Wärmepumpen, die wir gebaut haben.
Ein Beispiel aus dem Gewerbebau: Für eine neue Firmenzentrale in Höchst im Odenwald haben wir die komplette Haustechnik auf rund 1.500 m² ausgeführt – mit Wärmepumpen-Außengeräten an der Fassade, Speicher und beschrifteten Heizkreisverteilern im Technikraum.
Gut zu wissen.
Wie lange dauert der Einbau einer Wärmepumpe?
Der eigentliche Einbau dauert im Einfamilienhaus meist wenige Tage. Davor liegt die Planung, dazwischen können Arbeiten wie ein Heizkörpertausch oder der Stromanschluss kommen. Den genauen Ablauf und die Zeit ohne Heizung stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Was passiert mit meinem alten Kessel und dem Öltank?
Der alte Kessel wird demontiert und fachgerecht entsorgt. Bei einem Öltank kommt es darauf an, ob und wie er stillgelegt oder ausgebaut wird – das schauen wir uns vor Ort an und schreiben klar ins Angebot, was dazugehört, damit hinterher keine Überraschung kommt.
Brauche ich für die Wärmepumpe eine Baugenehmigung?
Für eine Luft-Wärmepumpe am Einfamilienhaus ist in der Regel keine Baugenehmigung nötig. Die Vorgaben zu Abständen und Lärmschutz gelten aber trotzdem – wir planen den Aufstellort von Anfang an danach und sagen Ihnen, wenn bei Ihrem Grundstück etwas Besonderes zu beachten ist.
Kann ich die Wärmepumpe mit einer Solaranlage kombinieren?
Ja. Eine Solarthermie-Anlage kann die Warmwasserbereitung übernehmen und die Wärmepumpe im Sommer entlasten. Haben Sie eine Photovoltaik-Anlage oder planen eine, lässt sich der eigene Strom ebenfalls sinnvoll einbinden – wir stimmen die Anlagen so ab, dass sie sich nicht gegenseitig ausbremsen.
Muss ich meine Heizkörper alle austauschen?
Meistens nicht. Häufig reicht es, einzelne Räume mit größeren Heizkörpern nachzurüsten – nämlich die, in denen es bei niedriger Vorlauftemperatur zuerst kühl wird. Welche das sind, ergibt sich aus der Planung; wir nennen es im Angebot, statt Sie später damit zu überraschen.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Das hängt von Heizlast, Gerät, Aufstellort und den nötigen Vorarbeiten ab – seriös lässt sich das erst nach einem Vor-Ort-Termin sagen. Sie bekommen von uns ein klares schriftliches Angebot, nachvollziehbar aufgeschlüsselt, und die Förderprüfung ist darin schon enthalten.
Wärmepumpe – ja oder nein? Finden wir es gemeinsam heraus.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir schauen uns Ihr Haus in Ruhe an und sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Wärmepumpe für Sie lohnt.
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